Gestern abend gab es einen "ökumenischen" Gottesdienst in der Dresdner Frauenkirche, der meine Überzeugung bestätigte: die sogenannte Ökumene gehört zu den verlogensten Angelegenheiten innerhalb
der Kirche(n). Ich kann nicht auf der einen Seite nach "Ökumene" schreien und auf der anderen Seite Kirchen die Existenzberechtigung als Kirche absprechen.
Ehrlicher wäre es, zu den Unterschieden zu stehen und auch auszusprechen, dass ein Zusammenkommen der christlichen Kirchen nicht möglich ist (mit anderen Kirchen noch weniger) - zu große sind die
Unterschiede im Detail. So viel Scheinheiligkeit ist auch in Liebe nicht zu ertragen.
Mt 26,73
von Sabine Graul
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