...so lautete das Schlagwort bei Spiegel online. Das Magazin berichtete, dass Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen zunehmend auf Hartz IV angewiesen seien, weil das Einkommen nicht ausreiche. Es
sei schlimmer als bei Aldi oder Lidl.
Das Problem läge darin, dass Einrichtungen der Diakonie Stellen auf 75% begrenzen. Auf die Frage ob es christlich und gerecht sei, Menschen so zu beschäftigen, dass sie von ihrem Gehalt nicht mehr
leben können gab es zur Antwort: Die Alternative wäre, die Arbeit gar nicht mehr zu machen.
Kirchen funktionieren nicht anders als Wirtschaftsunternehmen (weil sie im Grunde auch nichts anderes sind) - es muss gespart werden. Und wie in Wirtschaftsunternehmen auch, passiert das oft an den
falschen Stellen.
von Sabine Graul
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