Britische Forscher haben aus menschlicher DNA und Eizellen von Tieren einen Embryonen geschaffen. Angeblich könnten diese Chimären bei der Behandlung von schweren Krankheiten helfen.
Wie weit wird das noch gehen? Wo sind die Grenzen menschlichen Handeln? Gehören Leid und Krankheit nicht ebenso zum Leben, wie Freude? Damit geht uns etwas ganz wesentliches verloren: Das
Nachdenken über das Leben. Wenn wir mit Tod, Leide und Krankheit konfrontiert sind, werden wir uns (schmerzlich) bewusst, wie selbstverständlich für uns viele Dinge (einschließlich des Lebens)
geworden sind.
Solche Forschungen werden unseren Tod zur Folge haben.
Bis hierher sollst du kommen, und nicht weiter (Hiob 38,11)
HERR, lehre mich doch, daß es (a) ein Ende mit mir haben muß und (b) mein Leben ein Ziel hat und ich davon muß. (Ps. 39,5)
Denn wer sein Leben erhalten will, der wird's verlieren; (a) wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden. (Mt. 16,25)
von Sabine Graul
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